Erdbeben Japan/Kinderheim

Ein neues Dach über dem Kopf

Das Lächeln trügt. Das Lächeln trügt. "Die Kinder sind durch das Erlebte schwer traumatisiert," sagt Kinderheimleiterin Schwester Caelina (im Bild hinten). © Kazushi Abe
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Der Schein trügt: hinter dem Lächeln der Kinder verbirgt sich viel Leid.
Decken und Schlafsäcke in der Notunterkunft, eine Sporthalle.
Die Schäden am Kinderheim sind enorm.
Notdürftige Reparaturen wurden durchgeführt, aber das Haus muss neu aufgebaut werden.
Der Unterricht geht für die Kinder im April wieder weiter.

Das Kinderheim Fujinosono in Japan wurde durch die Erdbeben Großteils zerstört. Die Kinder bekommen mit Hilfe von SpenderInnen aus Österreich  ein neues Zuhause.

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Im Kinderheim "Fujinosono" in der Kleinstadt Ichinoseki (Iwate) überlebten glücklicherweise alle 60 Kinder die Erdbeben. Doch die Schäden am Gebäude sind enorm. Daher errichtet die Caritas Österreich gemeinsam mit den Maltesern International ein neues Heim für die Kinder im Alter von 2 bis 18. Das neue Gebäude wird zusätzlichen Platz für 10 Notschlafplätze bieten.
Gemeinsam nachhaltig planen
Bei der Planung des neuen Gebäudes werden die Ideen der HeimbewohnerInnen und ErzieherInnen berücksichtigt. Das neue Kinderheim ist auch als sichtbares Zeichen gegen die Atomenergie geplant. So wird der Energiebedarf des Hauses aus lokalen, nachhaltigen Quellen wie Solarenergie gedeckt. Außerdem wird das energieeffiziente Gebäude modernen Standards entsprechen, um in Zukunft mehr Sicherheit zu bieten. Doch bevor die Kinder in ihr neues Zuhause einziehen können, heißt es noch Ausharren im kleinen Teil des alten Heimes, der noch bewohnbar ist. Um die schwere Zeit und das erlebte Leid besser zu verkraften, betreut zusätzlich eine Psychologin die Kinder. Ebenso kümmern sich die älteren Kinder um die jüngeren und nehmen so den Schwestern eine große Last ab. Im Frühjahr 2013 sollen die Kinder ihr neues Heim beziehen können. mehr

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