Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

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Glockenläuten gegen den Hunger in Ostafrika

24.07.17 / 09:27

Am 28. Juli werden um 15 Uhr die Kirchenglocken in ganz Österreich statt einer Minute 5 Minuten lang läuten um auf die dramatische Lage der Menschen in Ostafrika und der Sahelzone aufmerksam zu machen. 20 Millionen Menschen drohen zu verhungern.

Die Sterbestunde Jesu wurde von der Bischofskonferenz bewusst gewählt, um so noch deutlicher auf das Sterben hungernder Menschen in Afrika und vielen anderen Ländern der Welt zu erinnern.

Caritasdirektor Hannes Ziselsberger: "In der Sterbestunde Jesu wollen wir daran erinnern, dass alle 10 Sekunden ein Kind an Hunger oder den Folgen von Hunger stirbt. Ein Sterben, das wir verhindern können.“

„Glockengeläut ist auch der Begleiter von Ausnahmesituationen. Derzeit befinden sich viele Menschen im Ausnahmezustand. Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Eine unvorstellbare Hungerkatastrophe geißelt Ostafrika“, so Bischof Klaus Küng.

In Ostafrika sind aktuell 20 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Dramatisch ist die Situation in Kenia, wo die Menschen nur noch Dank der Hilfe von außen überleben. Anlässlich dieser Notsituation hat die österreichische Bischofskonferenz eine Aktion gegen den Hunger beschlossen: Am 28. Juli werden um 15 Uhr landesweit in den Pfarrgemeinden die Kirchenglocken statt einer Minute fünf Minuten lang läuten. Das Läuten sollen an das tägliche Sterben von Menschen an Hunger aufmerksam machen und zum Engagement dagegen aufrufen.
Mit dieser Aktion sollen die Österreicherinnen und Österreicher zum Gebet für die hungernden Menschen in Afrika und zu einer konkreten Spende eingeladen werden.

Wie kann man spenden?
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Am 28. Juli werden um 15 Uhr die Kirchenglocken in ganz Österreich statt einer Minute 5 Minuten lang läuten um auf die dramatische Lage der Menschen in Ostafrika und der Sahelzone aufmerksam zu machen. Im Glockenturm der St. Pöltner Domkirche, v.l.: Caritasdirektor Hannes Ziselsberger, Bischof Klaus Küng, Direktor der Pastoralen Dienst Johann Wimmer.