Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

Bischof Küng und Caritasdirektor Ziselsberger unterstreichen Wichtigkeit von Arbeitsprojekten

17.04.18 / 14:39

Bischof Klaus Küng und Caritasdirektor Hannes Ziselsberger zu Besuch im sozialökonomischen Betrieb GESA in St. Pölten (Gemeinnützige Sanierungs- und Beschäftigungs GmbH) mit den Geschäftsführern Johann Lechner und Matthias Zuser.

Die Diskussionen rund um Einsparungen bei Menschen am untersten Ende der Einkommenspyramide – also etwas Mindestsicherungs- und Arbeitslosengeldbezieher – haben Diözesanbischof Klaus Küng und Caritasdirektor Hannes Ziselsberger zu einem Besuch im sozialökonomischen Betrieb GESA in St. Pölten veranlasst. 

Die Wirtschaft in Österreich wächst und die Arbeitslosenzahlen sinken. Doch davon profitieren nicht alle Menschen, die derzeit ohne Arbeit sind. Zahlreiche Beschäftigungslose benötigen eine intensive Unterstützung und Begleitung im Arbeits- und Vermittlungsprozess. Der sozialökonomische Betrieb GESA - Gemeinnützige Sanierungs- und Beschäftigungs-GmbH – bietet jene individuelle Unterstützung, die es Menschen ermöglicht, wieder in den Arbeitsmarkt zurückzukehren.  GESA wurde 1993 unter dem Dach des Verein Wohnen gegründet und 2001 zur GmbH. Seither haben rund 2.000 Personen an den Projekten der GESA teilgenommen; von den etwa 1.200 Personen, die auf einem sogenannten „Transitarbeitsplatz“ bei der GESA waren, konnten mehr als 40 % auf einen Arbeitsplatz am ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden.

„Aus meiner Erfahrung weiß ich, wie wichtig die Arbeit der gemeinnützigen GESA ist, Menschen, die besonders viel Zuwendung und Behutsamkeit brauchen, wieder in die Arbeitswelt hineinzuführen.“ so Hannes Ziselsberger, Direktor der Caritas der Diözese St. Pölten, die im Vorstand der GESA vertreten ist. „Unsere Gesellschaft braucht mehr an Zuwendung und Achtsamkeit, wenn sie sich gut weiterentwickeln möchte, gerade auch für jene Menschen, die verunsichert und in schwierigen Lebenssituationen sind und sich davor fürchten als Versager abgewertet zu werden.“ so Ziselsberger.

Was bei diesem Besuch im Gespräch mit den Menschen im GESA-Projekt deutlich wurde: Bischof Klaus Küng zeigt sich vom Besuch beeindruckt. Er brachte zum Ausdruck, dass die Arbeit der GESA wertvoll sei, und er hofft sehr, dass sie auch in Zukunft möglich sein wird.