Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

Neuer Caritas Freundeskreis erstmals präsentiert

30.04.19 / 10:18

Der Freundeskreis der Caritas St. Pölten wurde erstmals am 29. April im Rahmen einer Informationsveranstaltung präsentiert: Caritasdirektor Hannes Ziselsberger, die ehemalige NÖ Landesrätin für Soziales und Familie Barbara Schwarz, der ehemalige Geschäftsführer des AMS NÖ Karl Fakler, der Abt des Stiftes Seitenstetten Petrus Pilsinger sowie Bischof Alois Schwarz mit UnternehmerInnen aus der niederösterreichischen Wirtschaft.

 

Eine Premiere gab es gestern in St. Pölten: Erstmals lud der Freundeskreis der Caritas St. Pölten niederösterreichische UnternehmerInnen sowie VerantwortungsträgerInnen zu einem Treffen ein, um über die Aufgaben und Ziele des Caritas Freundeskreises zu informieren. 

 

Seit Jahrzehnten lebt die Caritas mit ihren unterschiedlichen Hilfsangeboten den Auftrag zur Nächstenliebe und zu solidarischem Handeln. Diese wichtige Aufgabe in der Gesellschaft zu unterstützen und zu dieser Unterstützung auch Personen einzuladen, die unsere Gesellschaft prägen und formen, hat sich der Caritas Freundeskreis zum Ziel gesetzt. Rund 30 Wirtschaftstreibende aus NÖ folgten der Einladung des Freundeskreises in das Panorama Foyer der Hypo NÖ, die die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung gestellt haben. 

 

Initiatoren des Freundeskreises sind die ehemalige Landesrätin für Soziales und jetzige Geschäftsführerin der NÖ Forschungs- und BildungsgesmbH Barbara Schwarz, der ehemalige Geschäftsführer des AMS NÖ Karl Fakler, der Abt des Stiftes Seitenstetten Petrus Pilsinger sowie Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger.

 

"Ich bin dankbar über diese Initiative, denn nicht in allen Notsituationen hilft unser öffentliches Sozialsystem. Zahlreiche Hilfsangebote wie zum Beispiel der Sozialmarkt der Caritas in Krems sind großteils nur durch Spenden von privater Seite zu finanzieren.", erklärt Direktor Ziselsberger die Gründungsidee.

„Caritas ist Wertschätzung und Zuwendung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Caritas zu unterstützen ist eine Möglichkeit, dankbar für das eigene Glück und den eigenen Wohlstand zu sein!“, beschreibt Barbara Schwarz als Initiatorin des Caritas-Freundeskreises, ihre Motivation sich zu engagieren.

„Weil es schlicht und einfach anständig ist und sich gehört und weil ich im Leben so viel geschenkt bekommen habe, dass ich etwas davon zurückgeben möchte.“, bringt der ehemalige AMS NÖ-Chef Karl Fakler sein Engagement auf den Punkt.

 

„Notleidende Menschen brauchen Menschen, die ihnen helfen. Oft sind es die MitarbeiterInnen der Caritas, die konkrete Hilfe leisten und Bedürftigen vermitteln, dass sie nicht allein sind, sondern von einer großen Gemeinschaft von Unterstützern und Freunden getragen sind.“ so Abt Petrus Pilsinger vom Stift Seitenstetten. 

 

Bischof Alois Schwarz betonte in seinem Statement, dass Caritas mit Liebe zu übersetzen ist und somit „dieser Freundeskreis ein Kreis Liebender ist“, die ihre Nächstenliebe mit anderen teilen und sie somit noch größer machen. „Wir müssen das Wohl den Nächsten zu unserem Anliegen machen“, so Bischof Schwarz. 

 

Der neugegründete Freundeskreis der Caritas St. Pölten möchte mit diesen Treffen, die künftig zwei Mal im Jahr stattfinden sollen, den Projekten und Initiativen der Caritas in wichtigen Bereichen der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit verschaffen sowie konkret um Spenden für bestimmte Projekte bitten.
In diesem Jahr stehen folgende drei Projekte im Mittelpunkt der Bemühungen des Freundeskreises:

 

soma Krems: Der Sozialmarkt der Caritas ermöglicht von Armut betroffenen Menschen besonders günstig einzukaufen. Das angeschlossene Café bietet Raum für den Austausch untereinander und wirkt der sozialen Ausgrenzung entgegen. Gleichzeitig bietet der Sozialmarkt Beschäftigungsmöglichkeit für ältere Langzeitarbeitslose, WiedereinsteigerInnen und benachteiligte Jugendliche.

 

Genesungsbegleitung: Für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist der Kontakt zu anderen Betroffenen besonders wichtig. In der Genesungsbegleitung werden Menschen mit psychischen Erkrankungen in die Beratung und Begleitung von anderen Betroffenen eingebunden. 

 

Demenzberatung: Durch die Begleitung von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen sollen Betroffene ihre Lebensqualität erhalten. Hierfür informieren und beraten die Demenz-ExpertInnen der Caritas bei Veranstaltungen und Einzelgesprächen. Ziel ist, demenzkranke Menschen zu verstehen, den Umgang mit ihnen zu erlernen und die eigene Angst vor dieser Erkrankung zu überwinden. 

 

Weitere Informationen unter: www.caritas-stpoelten.at/freundeskreis