30 Jahre Sozialstation in St. Leonhard/Forst

26.06.19 / 13:03

„Im Mai haben wir 1.700 Einsatzstunden in der Sozialstation Alpenvorland für Betreuen und Pflegen zu Hause geleistet“, sagt Einsatzleiterin Bettina Salzger, „so viele Stunden wie noch nie“. Im Vorjahr hat dort die Caritas bereits einen Zuwachs von 21 Prozent in der Hauskrankenpflege verzeichnet. Das Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden St. Leonhard, Ruprechtshofen, Schollach und Loosdorf. „Unser Gebiet ist langgestreckt, aber wir sind breit aufgestellt“, scherzt Bettina Salzger bei der 30-Jahr-Feier in der Einsatzzentrale in St. Leonhard. 26 hauptberufliche Mitarbeiterinnen umfasst ihr Team, davon 7 Diplomkräfte, 7 Pflegeassistentinnen bzw. Fachsozialbetreuerinnen für Altenarbeit und 9 Heimhelferinnen. Drei Mitarbeiterinnen sind in Karenz.  

 

Bei der Feier würdigten Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner und die Bürgermeister Hans-Jürgen Resel, St. Leonhard, und Bürgermeister Leopold Gruber-Doberer, Ruprechtshofen, die Leistungen der mobilen Dienste der Caritas. Caritas Regionalleiter Hannes Hofmarcher konnte auch Bauernbundpräsident und Nationalrat Georg Strasser begrüßen. Strasser erinnerte auch an die vielen Freiwilligen, „die hier zum Wohle der Mitmenschen unterwegs sind“. Zum Beispiel Franz Maierhofer, der stellvertretend für die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Essen auf Rädern bedankt worden ist, oder Karoline Abel, die als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Hauskrankenpflege in der Region aktiv ist. 

 

Die Glückwünsche für den terminlich verhinderten Caritasdirektor Hannes Ziselsberger überbrachte Peter Mossgöller, Bereichsleiter Wirtschaft und Personal. Karl Enghauser, der Leiter des Bereiches Familie und Pflege, würdigte die professionelle und gute Teamarbeit vor Ort.  Für die Raiffeisenbanken Mittleres Mostviertel gratulierte Direktor Eduard Neumayer. Ein Ensemble der Singgemeinschaft Ruprechtshofen und St. Leonhard unter der Leitung von Johann Wiesenbacher sorgte für die musikalische Gestaltung.