Vier Personen sitzen an einem Tisch und unterhalten sich.

Ich gehöre dazu. Ich bin nicht vergessen.

Zwei Frauen sitzen nebeneinander an einem Tisch und lächeln in die Kamera.

Gemeinschaft erleben und pflegen ist ein zentrales Kennzeichen christlicher Gemeinden. Dazu gehört auch, auf Menschen gezielt zuzugehen und ihnen dadurch die Teilnahme am Gemeinschaftsleben zu ermöglichen. Gelungene Kontakte bereichern sowohl das Leben des Besuchten als auch das Leben des Besuchers/der Besucherin. Besuche vermitteln Wertschätzung, Anerkennung und die Gewissheit: Ich gehöre dazu. Ich bin nicht vergessen.

In den Pfarren der Diözese St. Pölten wird einsamen, alten, pflegebedürftigen und trauernden Menschen Kontakt und Begegnung angeboten und ermöglicht.

  1. "Miterleben" des Kirchenjahres und dadurch am "Leben" teilhaben 
  2. Soziale Kontakte ermöglichen -Fenster nach draußen sein
  3. Zeit und Freude schenken, Lebensgeschichten hören
  4. Pflegende Angehörige für die Dauer des Besuches entlasten
  5. Trauernden Menschen zur Seite stehen
  6. Auf Hilfsdienste hinweisen

Wer kann besuchen?

  1. Menschen, die gerne diesen Dienst freiwillig und unbezahlt machen wollen
  2. mit Zeitressourcen, um einen regelmäßigen Dienst zu leisten
  3. die Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung haben
  4. mit der Bereitschaft in einem Besuchsdienst-Team mitzuarbeiten
  5. die Bereitschaft zur Reflexion und Weiterentwicklung haben
  6. die auf Vertraulichkeit achten, zum Schutz der Besuchten
  7. die persönlich stabil sind
  8. die schon länger Besuchsdienst machen und / oder ein Seminar z. B. "Menschen besuchen" oder "Trauernde Unterstützen" absolviert haben

Die PfarrCaritas-ReferentInnen bieten Unterstützung beim Aufbau und der Organisation des pfarrlichen Besuchsdienstes.

Caritas Sozialstationen unterstützen mit fachlicher Begleitung, Mitarbeit im Team der Pfarre, Vermittlung von Besuchswünschen, Begleitung beim Erstkontakt, gemeinsamen Aktivitäten.