Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

Wir tun etwas für Österreich

22.03.17 / 09:55

Die Caritas lud zu Vernetzungstreffen der Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit im Mostviertel in den Pfarrhof Oberndorf und in das Stift Seitenstetten ein. Neben zahlreichen aktuellen Infos durch die Diakonie und Caritas stand der Erfahrungsaustausch und gemeinsame Anliegen und Projekte am Programm.

Die einzelnen Initiativen und Vereine haben in den letzten Jahren eine wertvolle Basis für die Integration geschaffen. Vielfach ist es gelungen Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen und den Familien Starthilfe zu geben. Nach wie vor werden Schulkinder beim Lernen unterstützt und es gelingt über Sport und Kultur neue Verbindungen herzustellen. Stolz sind die Initiativen, dass es sehr gute Erfolge bei den Deutschkursen, die ehrenamtlich organisiert werden gibt. In fast allen Orten wurden Begegnungsmöglichkeiten oder gemeinsame Veranstaltungen organisiert.

Als Herausforderung nannten viele Verantwortliche die langen Asylverfahren, die vielen Behördenwege sowie die fehlenden Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen. Zukünftig wird der Schwerpunkt der Arbeit in den Gemeinden verstärkt im Bereich Begegnung, der intensiven Suche nach Arbeitsplätzen und weiteren Schritten zur Integration liegen, waren sich die Teilnehmer einig.

Trotz mancher Kritik und schwieriger werdender gesetzlicher Rahmenbedingungen leisten die einzelnen Gruppen eine enorm wichtige Aufgabe für ein gutes Miteinander in den Gemeinden, betont Christian Köstler von der Caritas. In den 23 vertretenen Gemeinden werden rund 1400 Asylwerber und  Asylberechtige begleitet und unterstützt. Caritasdirektor Hannes Ziseslberger dankte den Freiwilligen für ihren Einsatz, den langen Atem und die Ausdauer ihres Engagements. Er sprach auch eine Einladung für eine Dankveranstaltung von Caritas und Diözese am 17. Juni im Stift Melk aus.

Die TeilnehmerInnen aus 23 Gemeinden konnten bei einem intensiven Austausch viele neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

Die TeilnehmerInnen aus 23 Gemeinden konnten bei einem intensiven Austausch viele neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.