Senegal - eines der am wenigsten entwickelten Länder

Zwei Kinder, ein Mädchen und ein Junge, sind mit zwei Ziege auf einem Feld. Jeweils ein Kind hat eine Ziege an der Leine.

Im ressourcenarmen Senegal leben mehr als die Hälfte der Menschen unter der Armutsgrenze (weniger als 2 US-Dollar pro Tag). Besonders betroffen ist die, vorwiegend in der Landwirtschaft tätige  Landbevölkerung. Sie sind Kleinbauern und Tierzüchter, die Nahrungsmittel für sich und für ihre Familien herstellen.

Sie  leiden unter den Folgen der klimatischen Veränderungen: kürzer werdende Regenzeiten, Dürre, Verknappung der Wasserreserven, Überschwemmungen, aber auch unter der intensiven Nutzung natürlicher Ressourcen wie Entwaldung oder Bodenerosion. Während der Kolonialzeit wurden Monokulturen (Erdnuss, Baumwolle) forciert und somit die ursprüngliche Fähigkeit der Menschen zu Selbstversorgung zerstört. Den Eigenbedarf an Grundnahrungsmitteln können die Bauern nicht abdecken. Sie sind zusätzlich mit der Konkurrenz subventionierter Lebensmittelimporte aus den Industriestaaten konfrontiert, mit verheerenden Folgen auf den lokalen Markt.

Die Caritas bemüht sich, den Menschen in Senegal ihr tägliches Leben und Auskommen zu erleichtern und ihnen trotz Schwierigkeiten Hoffnung zu geben.

Aus unseren Projekten im Senegal

Ernährungssicherung durch verbesserte Landwirtschaft

In 21 Dörfern in der Region Tambacounda im Osten des Senegal werden 950 Familien beim Aufbau einer Landwirtschaft unterstützt, die die Ernährung und Wasserversorgung sichern soll. Gleichzeitig wird auch die Ernährungssituation von mehr als 2.300 mangelernährten Kleinkindern verbessert.

Weiter

Bildung macht stark!

Straßenkinder im Senegal erhalten Schulbildung und Nahrung. Mit Essen gestärkt sind sie hoch motiviert und erzielen sehr gute Ergebnisse.

Weiter

Brunnen und Dämme sichern Leben in der Region Ziguinchor

Durch die Klimaveränderung sind die Böden an der Atlantik-Küste im Süd-Westen des Senegal immer mehr versalzen. Durch den dadurch entstehenden Wassermangel ist die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen bedroht.

Weiter

Gefördert von