Vier Personen sitzen an einem Tisch und unterhalten sich.

 

Wir sehen oder hören in den Nachrichten von den schrecklichen Erlebnissen, Häuser werden zerbombt, Menschen verfolgt und getötet. Bilder, die sich einprägen und uns sprachlos machen. Viele Menschen erleben Krieg, Terror, Hass und Tod hautnah mit. Sie müssen aus ihrem Land ausziehen, flüchten, um das eigene Leben und das ihrer Kinder zu retten. Fassungslos, schmerzlich, enttäuscht und schreiend brechen sie auf, setzen sich in Bewegung, in eine ungewisse Zukunft.

Auf dem Titelbild sehen wir Menschen, die unterwegs sind, alte und kranke Menschen mit verschiedener Herkunft und Religion, Kinder und Erwachsene, Einzelpersonen und Familien. Das Gesicht sieht man nicht, ihre Gedanken, ihre Verzweiflung können wir nur erahnen. Trotz Krieg und Leid wird die Welt von einer Hand gehalten. Gott selbst geht diesen Weg mit und sendet den Menschen auf der Flucht und uns seinen Geist. Dieser Geist gibt Kraft nach Rückschlägen wieder aufzustehen, ermöglicht das Weitergehen. Dieser Geist stärkt auch uns, die wir uns oft so hilflos fühlen, wir werden gestärkt aufzustehen und zu handeln, dann sind wir nicht mehr Schauende sondern können mit kleinen Schritten viel bewegen, in Bewegung bringen.

Jesus selbst hat in seinen schweren Stunden dem Geist Gottes vertraut, er kennt den Weg des Schmerzes und des Leids, er selbst ist den Kreuzweg gegangen.

Exodus – Meditation, ein Kreuzweg in sieben Bildern
Die Bilder verdeutlichen sehr eindrucksvoll den Ernst der Lage, eine Schlagzeile berichtet über die aktuelle Lage, danach das Wort Gottes als Kraftquelle. Ein Situationsbericht von Betroffenen und die Gedanken zum Bild lassen uns Eintauchen in die Situation der flüchtenden Menschen. Das gemeinsame Gebet und Lied runden das Thema ab. Wichtig sind Pausen und Freiräume für eigene Gedanken.

Erhältlich ist der Behelf zum Preis von Euro 1,30,- im Behelfsdienst der Pastoralen Dienste,
Klostergasse 15, 3100 St. Pölten, T 02742 324 3315

Machen wir uns nun gemeinsam auf den Weg, lassen wir uns betreffen, lassen wir die Bilder und Worte in uns wirken!