Vier Personen sitzen an einem Tisch und unterhalten sich.

Hoffnung ist größer als Verzweiflung

17.02.17 / 08:53

Viele Menschen aus dem Mostviertel sowie  Flüchtlinge aus unterschiedlichsten Nationen  folgten der Einladung der Pfarrcaritas zur Projektvorstellung des Behelfs Exodus in den  Pfarrsaal Ybbs.

Der Behelf beschäftigt sich auf sehr eindrückliche Weise mit dem Thema Flucht. Die Texte zu den Stationen Urteil, Grenzen, Hilfe, Trennung, Wut, Tod und Leben machen betroffen und die sehr ausdrucksstarken Bilder regen zum Nachdenken und zum Diskutieren an.

An diesem Abend wurden alle beteiligten KünstlerInnen  und GestalterInnen sowie die Flüchtlingsfamilie, die auf den Bildern zu sehen ist, vorgestellt. Josef Poschenreithner und Christa Herzberger von der PfarrCaritas sowie Ingrid Kleindl haben die berührenden Texte verfasst. Sie lasen Auszüge aus ihren Texten vor und haben das Publikum aktiv miteinbezogen und betroffen gemacht. Eine Reisetasche, eine Schwimmweste aus Lesbos, ein Teddybär sowie ein Seil das eine Grenze markierte, waren zudem sehr  anschauliche Symbole für das Schicksaal der geflüchteten Menschen.

Die Malerin Eva Kappelmüller gab einen Einblick in die Entstehung der Bilder und formulierte ihre Gedanken dazu. Christian Köstler, Leiter der PfarrCaritas, dankte den GestalterInnen für den großartigen Behelf sowie der Flüchtlingsfamilie Ustarkhanov, die sich als Fotomodelle zur Verfügung gestellt haben.

Die Texte und Bilder können sowohl als Kreuzweg als auch zum Impuls zur Meditation oder Gruppenarbeit zum Thema Flucht verwendet werden.
Erhältlich ist der Behelf zum Preis von Euro 1,30,- im Behelfsdienst der Pastoralen Dienste, Klostergasse 15, 3100 St. Pölten, T 02742 324 3315

Abubakar Ustarkhanov, Bürgermeister Alois Schroll, Eva Kappelmüller, Ingrid Kleindl, Christian Köstler, Rasjet Ustarkhanov, Christa Herzberger und Josef Poschenreithner sowie die Kinder der Familie