Die Nachhaltigen Entwicklungsziele

Kein Hunger

Das Ziel: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.

Unser Beitrag: Wir ermöglichen grüne Gärten, sorgen für volle Mägen, gefüllte Einkaufswägen und gedeckte Tische.

Schwer zu sagen, wer an diesem Tag mehr strahlt: die heiße Sonne über dem Dorf Sirimandiala oder dessen Frauenpräsidentin Oumou Bâ. Stolz zeigt sie, was sie mit elf anderen Frauen aus dem Ort geschaffen hat: einen Schulgarten. „Hier wachsen nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Gemeinschaft und Freundschaft“, erzählt sie. Der Garten ist sehr wichtig, da die Schulkinder so jeden Tag ein warmes Mittagessen bekommen. Zusätzlich wird ein Teil der Ernte auf dem Markt verkauft, einen kleinen Teil können auch die Frauen mit nach Hause nehmen. Herausfordernd bleibt die Wasserversorgung, doch auch davon lassen sich die Frauen nicht unterkriegen. Sie sehen täglich den Wert ihrer Arbeit, denn „ohne Garten wäre hier schon lange keine Schule mehr“, ist auch der Schuldirektor Boubacar Sow überzeugt.

Sie sind noch völlig in Ordnung und würden sonst wohl einfach im Müll laden: Lebensmittel, die ihr Ablaufdatum in Supermärkten erreicht haben. In unseren Sozialmärkten, kurz somas, stellen wir diese vergünstigt Menschen zur Verfügung, die mit wenig Geld auskommen müssen. In den somas finden auch Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen einen sinnstiftenden Arbeitsplatz.

Wir vergessen auch nicht auf jene, die sich selbst nicht (mehr) verköstigen können: Viele Freiwillige engagieren sich in ihrem Ort und liefern „Essen auf Rädern“ zu den Menschen nach Hause. Damit sorgen sie für gedeckte Tische.

Aufwind - Caritas im Senegal

Günstig einkaufen in den somas

Wirkungsbericht zum Download