Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

Caritas St. Pölten Menschenkette vor NÖ Landhaus

Gemeinsam für eine Zukunft in eigener Hand

16.03.21 / 13:00

Sich eine köstliche Suppe schmecken lassen und gleichzeitig Frauenprojekte in den Ländern des Südens mit einer Spende unterstützen: Seit mehr als 60 Jahren sorgt die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung (kfb) Österreichs mit diesem Konzept in der Fastenzeit dafür, dass Mittel zur Unterstützung von rund 70 Frauenprojekten in Asien, Lateinamerika und Afrika gesammelt werden.

 

Das Caritas Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe in St. Pölten unterstützt heuer die Aktion. Dafür haben SchülerInnen der 1. Klasse der Fachschule für Sozialberufe gemeinsam mit Lehrerin Marianne Temper Suppen im Glas gekocht und gegen eine freiwillige Spende verteilt – unter anderem an die MitarbeiterInnen der Caritas in St. Pölten.

 

„Der Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung ist ein unverzichtbarer Beitrag, unsere Welt gerechter zu machen. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat in vielen Ländern prekäre Lebensumstände von Frauen verschärft. Die mit der Aktion Familienfasttag unterstützten Projekte ermöglichen Frauen weltweit eine Zukunftsperspektive“, erklärt Christoph Riedl, Generalsekretär der Caritas der Diözese St. Pölten.

 

Das Rezept zur Suppe stammt von Soziallandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, einer langjährigen Unterstützerin der Aktion: „Das vergangene Jahr war ein besonders herausforderndes, ein Jahr, in dem wir auf vieles verzichten mussten. Das Fasten kann uns dabei helfen, Dinge neu schätzen zu lernen, unsere Werte zu überdenken und herauszufinden, was im Leben wirklich zählt. Ich danke den SchülerInnen für ihr Engagement und habe sehr gerne mein liebstes Suppenrezept beigesteuert.“

 

Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten sagt: „Seit über 60 Jahren werden die unzähligen Suppenessen der Aktion Familienfasttag der kfb durchgeführt. Auf Grund der Corona Pandemie dürfen die Suppenessen nicht wie gewohnt stattfinden und dies stellt uns vor große Herausforderungen. Es ist aber erfreulich und wir sind zutiefst dankbar, wie kreativ die SchülerInnen sind und was sie sich alles einfallen lassen, um unsere Projektpartnerinnen in den Ländern des Globalen Südens nicht hängen zu lassen. So können wir im Miteinander die Welt verändern, denn Teilen macht stark und spendet Zukunft.“