Vier Personen sitzen an einem Tisch und unterhalten sich.

Pfarrcaritas Böheimkirchen in Sozialstation Kirchstetten

09.03.18 / 08:49

Während der diözesanweiten Pfarrcaritas-Tage statten Böheimkirchner Haussammler unter der Leitung von Toni Liedlbauer der Demenzberatung und Sozialstation in Kirchstetten einen Informationsbesuch ab. 14 Caritas Mitarbeiterinnen leisten dort in der Hauskrankenpflege monatlich 1000 Einsatzstunden und Lea Hofer-Wecer, die Caritas Demenzexpertin, ist für Angehörige und Betroffene bei Hausbesuchen unterwegs.
Von links: Toni Liedlbauer, Aloisia Binder, Erich Bedrech,  Birgit Biller, Erni Goiser, Gabriele Biller, stv. Einsatzleiterin, Bruno Goiser, Caritas Einsatzleiterin Monika Drexler, Christine Siedler, Hedwig Erasimus, Pfarrcaritas Referentin Christa Herzberger und Demenzexpertin Lea Hofer-Wecer

 

Die Caritas Sozialstation für Betreuen und Pflegen zu Hause hat im Vorjahr 11.950 Einsatzstunden geleistet. Unter der Leitung von Monika Drexler und Stellvertreterin Gabriele Biller sind 14 Mitarbeiterinnen in der Hauskrankenpflege und in der Heimhilfe tätig. Im Vorjahr haben die Mitarbeiterinnen die neue Sozialstation in der ehemaligen Volksbank an der Wiener Straße bezogen. Zum Betreuungsgebiet der Sozialstation gehören nicht nur Kirchstetten, sondern auch Böheimkirchen, Altlengbach, Kasten, Stössing, Brand-Laaben und Neustift-Innermanzing.
Unter der Leitung der Kirchstettnerin Lea Hofer-Wecer führt die Caritas seit elf Jahren auch die Kompetenzstelle Demenz für Betroffene und Angehörige. Lea Hofer-Wecer, die heuer bereits 24 Abendvorträge in Pfarren und Gemeinden selbst gehalten hat, schätzt die Zahl der Demenzkranken in NÖ auf mehr als 20.000 Menschen.  
Monika Drexler: „Die größte Herausforderung in der Hauskrankenpflege ist derzeit die Personalsuche. Nicht nur Diplompflegerinnen, sondern auch Pflegeassistentinnen, Fachsozialbetreuerinnen für Altenarbeit und Heimhelferinnen werden regelmäßig gesucht.“