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72 Stunden ohne Kompromiss: Vielfalt im carla Vitis

21.10.16 / 08:01

St. Pöltner Schüler und Menschen mit Behinderungen gestalten gemeinsam ein Stegreifspiel. Präsentation beim Abschlussabend für 72h ohne Kompromiss im carla / Caritas Secondhand Laden.

Zwischen Elektrogeräten und Bücherwand ist im carla Vitis die Bühne für das Theaterstück aufgebaut. Im Caritas Secondhand Laden proben Schülerinnen und Schüler aus St. Pölten gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen ein Stegreifspiel. Von A bis Z heißt ein Spielabschnitt: A wie Asylwerberin und Z wie Zirkusdirektor.

Die fünf SchülerInnen der HAK St. Pölten von der Klasse 2BK sind mit Eifer dabei. Noch etwas zurückhaltender sind weitere Mitspielerinnen. Drei Menschen mit Beeinträchtigungen wirken mit. "Ich bin überzeugt, dass wir am Freitagabend, bei der öffentlichen Aufführung im carla, ein gutes Team sein werden", sagt die Studentin Lisa Rücklinger. Sie ist 72h-Gruppenleiterin und  entwickelt gemeinsam mit carla-Leiter Stefan Zankl und den Schauspielerinnen die Programmfolge. Staubsauger ruft ein Zuschauer. Und auf der Bühne dreht sich alles um einen Staubsauger-Fernsehspot. Applaus. Das gemeinsame Spiel ist gelungen.   

Probe für ein Stegreiftheater im carla Vitis im Rahmen der 72 Stunden ohne Kompromiss der Kath. Jugend und der youngCaritas (von links): carla-Leiter Stefan Zankl, Claudia Keci, David Kiesl, Sekan Kizginleaya, Ali Kheder (alle HAK St. Pölten 2BK), Christoph Glocker, Patrick Schober und Irene Schlosser (alle carla Vitis), sowie Ferit Binaku (HAK St. Pölten) und 72h-Gruppenleiterin Lisa Rücklinger.
Foto: Caritas / Karl Lahmer